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Positionstrading

Für viele langfristig planende Händler ist das sogenannte Positionstrading oder auch längerfristige Investment in eine Position, die richtige Handelsstrategie. Hierbei hat man sich für den Weg mit Ausdauer entschieden. Gerade in Zeiten wie dem Nullzins, werden Auswege gesucht, sein Geld gewinnbringend anzulegen.

In diesem Artikel möchte ich dir, lieber Leser zeigen, warum das Position Trading eines der besten CRVs bei hoher Rentabilität und geringer Schwankungsbreite besitzt. Zudem erkläre ich dir den Unterschied zum Swing Trading und welche Haltedauer optimal ist. Aber es geht noch weiter, ich gebe dir konkrete Tipps zum Risiko, zu Indikatoren und warum ich vor Abwärtsbewegungen warne. Alles wird an mehreren Beispielen ausführlich gezeigt und du lernst die Bottom Fischer Strategie kennen. Und für die Motivation nenne ich dir einige bekannte Investoren, die es mithilfe des Position Trading zu Milliardären geschafft haben.

Die Leitzinsen befinden sich weiterhin auf einem Rekordtief. Die Suche nach Alternativen zum vermeintlich sicheren Hafen Sparplan geht weiter. Obwohl eigentlich niemand um ein Investment in Aktien herumkommt, trauen sich viele Menschen genau diesen Schritt nicht zu. Dadurch entgeht ihnen eine Menge Geld.

Bildunterschrift: Das Sparbuch ist Geschichte, dass sollte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Obwohl Aktien als sinnvolle Alternative zu konservativen Anlageklassen gelten, ist die Angst der Bürger und Bürgerinnen Geld zu verlieren zu groß. Dabei muss es nicht immer die ausgeklügelte Strategie sein, sondern oftmals reicht ein Sparplan auf den MSCI World, ein ETF auf den DAX oder ein Investment in bekannte Dividendentitel. Bildquelle: RatgeberGeld.at (Die Infografik darf unter Angabe der Quelle verwendet werden)

Positionstrading – Definition – Hoch profitabel bei wenig Schwankungsbreite

Positionstrading ist eine Handelsstrategie in der ein Trader versucht, längerfristige Schwünge und Trends in Märkten auszunützen. Diese Art des Tradings ist vor allem dann sehr profitabel, wenn die Märkte eher wenig Volatilität aufweisen. Trader auf RIDEthebull, einem weiteren Tradingdienst auf ratgeberGELD,  nutzen Positionstrading Strategien, was besonders in langen Trendphasen äußerst profitabel sein kann.

Positionstrading – Haltedauer und Abgrenzung zum Swingtrading

Positionstrading, gilt vielen Experten zufolge als eine der Handelsstrategien mit der höchsten Rentabilität, wenn Händler sie richtig anzuwenden wissen. Auch das Chance-Risiko Verhältnis ist bei dieser Anlageform am größten. Die Idee hinter diesem Ansatz, ist eine Position mehrere Wochen, Monate oder im Idealfall sogar Jahre zu halten. Anders als beim Swingtrading wird hier von längerfristigen Trends und Aufwärtsschwüngen profitiert. Beim Swingtrading werden nur kurze Schwünge ausgenutzt.

Positionstrading eignet sich besonders für Berufstätige. Einzig das Aktienscreening erweist sich als zeitintensiv. Die Strategien lassen sich mit Hilfe von CFDs oder auch im Forexmarkt anwenden.

Bildunterschrift: Im Vergleich zum Swingtrading ist Position Trading mittel- bis langfristig ausgelegt. Der Trader versucht nicht nur an einen Schwung zu partizipieren, sondern den Trend möglichst lange zu reiten. Daraus ergibt sich ein gutes CRV und das bei einer relativ geringen Volatilität. Position Trading kann mit ETFs, CFDs oder physischen Aktien durchgeführt werden. Die Strategie lässt sich auch im Forex Markt anwenden. Bildquelle: RatgeberGeld.at (Die Infografik darf unter Angabe der Quelle verwendet werden)

BEACHTE – Kein Positionstrading ohne Plan und Risiko- und Moneymanagement.

Beim Investieren sind auch Überlegungen zu einem Tradingplan und Risk and Moneymanagement wichtig. Diese sind auf jeden Fall Dinge, die vor dem Handeln zu überdenken sind. Das Internet bietet hier eine Vielzahl von Anregungen, aus diesem großen Pool kann man für sich die richtige auswählen.

Mit dem Positionstrading in bester Gesellschaft – Buffett, Soros…

Die Haltedauer reicht in der Regel von mehreren Wochen, Monaten bis zum Teil Jahren, da man erwartet, längere Aufschwünge mitzunehmen. Sogenannte “Buy and hold” Strategien, wie sie auch Warren Buffett, Soros oder auch Kostolany anwenden, sind hier angesagt. Durch die langfristige Investition ist oft Geduld gefragt, vor allem auch in Seitwärtsmärkten. Aber Geduld macht sich ja bekanntlich bezahlt. Denn, langfristig weisen Trendfolgestrategien ein sehr gutes Rendite/Risiko Profil auf.

Positionstrading – Welchen Einfluss hat der Gesamtmarkt?

Einige wichtige Parameter, die den Erfolg erhöhen sind: Diversifikation der verschiedenen Assetklassen, Sektoren und Märkte ist schon ein guter Ansatz, allerdings können auch verschiedene Strategien hierzu genutzt werden. Positiv wirkt sich auch der Rückenwind vom Gesamtmarkt aus, denn 90% des Aufschwungs kommt von Gesamtmarkt bzw. dem zugehörigen Sektor.

Wann erfolgt der Einstieg im Positionstrading und welche Handelsansätze gibt es?

Zu empfehlen ist Positionstrading vor allem am Beginn neuer Trends, wie z.B. antizyklische Ansätze. Nachdem ein Wert abgestraft worden ist, kann man diesen im Auge behalten für die sogenannte Bottom Fischer Strategie, welche wir später noch genauer erläutern werden. Weiter ist natürlich jede andere Trendwende Strategie, wie die inverse Schulter Kopf Schulter, Doppel Boden oder auch W-Formation genannt, usw. möglich.

Einstieg nach Saisonalitäten, Quartalszahlen und fundamentalen Kriterien

Saisonalitäten lassen sich auch gut umsetzen und handeln, es gibt immer wieder verschiedene Märkte die miteinander korrelieren. Als Beispiel sei etwa der USD auf Rohstoffe, vor allem auf Gold oder Bonds (Anleihen) zu Aktien erwähnenswert. Auch gute Quartalszahlen liefern optimale Einstiege, da hier der fundamentale Hintergrund stimmt. Allerdings ist zu empfehlen, wie überall an der Börse, ein Setup abzuwarten.

Gewinnoptimierungs-Strategie Pyramidisieren

Hat man bereits gut laufende Werte in seinem Depot und es ergibt sich eine Chance erneut in diesen Titel zu investieren, ist das Pyramidisieren eine sehr gute Möglichkeit. Hat man einen monatlichen Sparplan, lassen sich so gute Chancen finden, um erneut in den bestehenden Titel einzusteigen. Vor allem beim Positionstrading lohnt sich dies, da es in einem längeren Trend zu vielen neuen Signalen kommt. Hierzu werden Trendfolge Formationen wie, Flaggen, Wimpel, Dreiecke usw. dazu genutzt, in die bestehende Position günstig hinein zukommen und weiter aufzubauen. In diesem Fall werden die Ansätze des Swingtrading gebraucht.

Hat der Gesamtmarkt starke Rücksetzer erlitten, wie 2000/2003, 2007/2009 oder 2015/16 ergibt sich daraus auch wieder eine große Chance. Gerade die bekannten Investoren machen es ebenso.

Beim längerfristigen Investieren ist vor allem fundamentale Analyse wichtig,

wie z.B.: eine hohe Eigenkapitalrendite, stabiles Umsatzwachstum und Gewinnkontinuität. Ebenso ist bei dieser Anlageform die Dividendenzahlung nicht außer Acht zu lassen. Durch sie können gute zusätzliche Gewinne generiert werden. Eine Diversifikation sollte aber auch bei der Dividenden Strategie beachtet werden. Man möchte schließlich ein nachhaltiges erfolgreiches Leistungsspektrum und nur in Werte investiert sein, welche auch das nötige Fundament aufweisen.

Charttechnik beim Positionstrading – Wichtig aber untergeordnet

Durch die fundamentale Analyse der Werte muss natürlich auch eine gewisse Zeit in Anspruch genommen werden. Charttechnik spielt bei dieser Anlageform eher eine untergeordnete Rolle, ist aber sehr wohl zu empfehlen zum kalkulieren des Einstiegs und der Stoppsetzung. Ebenso ist sie für alle Strategien welche unter einem charttechnischen Aspekt gehandelt werden und der unten vorgestellten Strategie von Nöten.

Dieser Indikator ist elementar wichtig

Hilfreich für Anfänger ist zur Einschätzung des Trends mit dem Moving Average 20 im Wochenchart. Dieser sollte steigend sein und die Kurse darüber verlaufen. Schließen die Kurse darunter ist Disziplin gefragt und neue Positionen sollten gemieden werden. Bestehende Positionen werden enger abgesichert um unnötige Gewinnabgaben zu vermeiden.

Die richtige Zeitebene beim Positionstrading

Hierbei geht man in verschiedene Zeitebenen vor und bewegt sich vom Monatschart bis hin zum Tageschart. Wie oben schon erwähnt, wird zur Analyse des übergeordneten Trends, also des großen Bildes, der Monatschart herangezogen, für das Setup, Widerstände und Unterstützungen der Wochenchart und für Entry und Stopp der Tageschart.

Die Position richtig absichern – Wo platziere ich den Stopp?

Beim Trailen der Position kann ebenfalls der Moving Average im Tages- oder Wochenchart herangezogen werden. Oder die Stopps werden wieder an den letzten Pivot-Punkten nachgezogen, ähnlich wie beim Swingtrading. Die Handhabung der Absicherung ist jedem persönlich überlassen. Einen heiligen Gral gibt es nicht.

Da die Zeiteinheiten höher gewählt werden als beim Swing- oder Daytrading, ergibt sich auch ein weiter entfernter Stopp und somit auch ein höheres Risiko. Darum sollte die Positionsgröße kleiner gewählt werden als im Swing- und Daytrading. Meine Empfehlung liegt bei ca. 5 % des Depots. Auch hier sollte die Positionsgröße dem Risiko angepasst werden.

Der Risikolevel kann durch die Auswahl involatiler und liquider Werte kleiner gehalten werden. Positionstrading ist vor allem bei moderaten, kontinuierlichen Aufwärtstrends empfehlenswert. Es ist besser in sogenannte „slow mover“, wie Indizes, ETFs, Blue Chips oder Standartwerte zu investieren. Bei diesen ist auch die nötige Liquidität vorhanden und ein fairer Kauf- und Verkaufskurs ist gegeben.

Einige Vorteile des Postisionstradings wären

Da die Haltedauer der Position länger gewählt wird, kann man hierbei nicht nur an der Aufwärtsbewegung partizipieren sondern auch Dividenden und running Gaps voll nutzen.

Vorteil – Gebühren

Weitere Vorteile vom Positionstrading sind wenig Spesen, auf Grund seltener Käufe und Verkäufe.

Der Spruch:

“Hin und her macht Taschen leer”

trifft bei dieser Art des Tradings nicht zu. Darum ist die Brokerfrage nicht so wichtig. Es kann ebenso über die Hausbank gehandelt werden.

Vorteil – Berufstätig

Für Berufstätige ist diese Anlage optimal, da stressfrei. Es genügt alle paar Tage die Positionen zu kontrollieren und eventuell die Stopps zu adjustieren. Bei Positionstrading ist weniger Kapital nötig, da die Positionsgröße kleiner gewählt wird.

Kommen wie nun auch zu den Nachteilen im Positionstrading

Da der Gesamtmarkt langfristig meist steigend ist, sollte man eher nur die Aufwärtsbewegung mitnehmen. Von Seitwärtsmärkten kann nicht profitiert werden. Auch Abwärtstrends sollten gemieden werden, da hier die Volatilität stark zunimmt, Fehlsignale vermehrt auftreten und die Absicherung weiter weggesetzt werden müsste.

Nachteil – Die Gefahr von größeren Drawdowns

Durch die längerfristige Ausrichtung und der verspäteten Reaktion auf den Gesamtmarkt, kann es zu größeren Drawdowns kommen. Dessen muss man sich bewusst sein, um psychisch standhalten zu können.

Nachteil – Zeitintensiv

Das Auseinandersetzten und Suchen eines geeigneten Wertes kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da beim Positionstrading die Fundamentalen Daten und die Charttechnik beachtet werden muss. Dies kann aber auch vor allem am Wochenende gemacht werden.

Nachteil – Stress darf kein Problem werden

Generell sollen Anwender des Positionstrading eine gewisse Belastbarkeit und Stressresistenz an den Tag legen. Der Grund ist nicht nur in der langfristigen Ausrichtung zu sehen. Sondern auch, dass der Wert des Portfolios zwischenzeitlich erheblich sinken kann. Dies sollte nicht zu Schweißausbrüchen und Kurzschlussreaktionen auf Seiten der Händler führen.

Tipp  zum Positionstrading – Wann baue ich keine Positionen mehr auf?

Ebenso sollten Werte mit hoher Volatilität eher gemieden werden, da hier der Stopp ebenfalls sehr weit weggesetzt werden müsste. Eine meiner Regeln besagt: Steigt der VIX (Volatilität Index) über 20 – dann baue ich keine neuen Positionen im Positions-  und Swingtrading auf.

Der Kauf vor bevorstehenden Quartalszahlen ist zu meiden, besser ist diese abzuwarten. Niemand kann vorhersagen wie der Wert darauf reagiert. Selbst wenn die Zahlen positiv ausfallen, kann der Kurs unerwartet einbrechen, da meist die Erwartungen schon im Kurs eingepreist sind. Ist man schon in einem Wert investiert und dieser liefert schlechte Zahlen, ist abzuwarten, ob der Kurs dauerhaft gegen einen läuft. Bei diesem Szenario ist der Stopp enger zu ziehen.

Bottom Fischer Strategie

Bei der Bottom Fischer Strategie stellt man sich gegen den vorherrschenden Trend. Die Voraussetzung bei dieser Strategie ist, dass die Kurse zuvor massiv eingebrochen sind. Das setzt schon einiges an charttechnischem Vorwissen voraus. Bei dieser Strategie ist, ebenso wie bei allen anderen, Geduld und Disziplin gefragt. Schließlich kommt sie nicht alle Tage vor. Macht man das nicht, greift die alte Börsenweisheit: „never catch a falling knife“ – zu Deutsch – greife nie in ein fallendes Messer.

Auch vom Versuch zu verbilligen (averaging down) , durch das Nachkaufen eines fallenden Wertes ist abzuraten, da niemand weiß, wie weit der Wert weiter fällt. Kein Einstieg ohne Setup!

Beispiel eines Bottom Fishing Setups in General Electric

Bottom Fischer Strategie – Die Vorteile

Alles an der Börse, ist ein Spiel von Wahrscheinlichkeiten, welche man zu seinen Gunsten zu nutzen versucht. Der Vorteil dieser Strategie ist, das mann beinahe am Tiefpunkt kauft und  den neuen Aufschwung von unten mitnimmt. Das hat auch die psychologische Valenz, einen Wert besonders günstig gekauft zu haben.

Bottom Fischer Strategie – Welche Aktie soll ich wählen?

Bei der Bottom Fischer Strategie werden Werte herausgesucht, welche über einen längeren Zeitraum abgestraft wurden. Die fundamentalen Daten allerdings positiv sind und somit die Aktie unterbewertet ist. Dies sind allerdings nur subjektive Einschätzungen. Ausschlaggebend ist bei der Bottom Fischer Strategie trotzdem der Chart. Das Grundprinzip ist, man muss warten, bis die Signale ausreichend stark sind und auf einen Trendwechsel hindeuten.

Bottom Fischer Strategie – Die wichtigen Parameter

Im Tageschart (die Signale im Wochenchart können nachhaltiger sein) bildet sich ein höheres Tief unter dem 50er Moving Agerage (dies deutet auf mehr Käufer als Verkäufer hin und somit auf erhöhtes Kaufinteresse). Die Kurse steigen über den Moving Average bilden eine Base, also Seitwärtsrange und weisen in Folge auch ein höheres Hoch auf. Die obere Begrenzung der Base wird zu einem Widerstand. Wichtig ist, dass sich die Kurse oberhalb des Moving Average befinden!

Der Moving Average steigt nun wieder an. Brechen die Kurse über die obere Begrenzung der Base und schließen darüber, ist das Signal zum Kauf gegeben.Der Stopp wird in diesem Fall etwas unter das Tief der Seitwärtsrange gelegt. Es ist immer gut den Kursen etwas Spielraum zu geben.

Mit dieser Strategie ist ein klarer Einstieg und ein klarer Stopp gegeben. Dadurch kann man sich das Risiko und die Positionsgröße anhand seines Risk and Moneymanagements leicht ausrechnen.

Beispiel eines Bottom Fishing Setups in Citrip

Die Gewinne werden mit Stopps getrailt (nachgezogen),  je nach Zeiteinheit, im Tages- oder Wochenchart. Ebenso empfiehlt es sich nach einem gewissen Gewinn, Teilgewinne mitzunehmen. Idealerweise nach dem Maßstab des Chance-Risiko Verhältnises, kurz CRV, von mindestens 2:1. Nach der Teilgewinnmitnahme, wird die Position Break-Even, also bei Einstand, abgesichert. Dies verhindert, dass die Position doch noch ins Minus rutscht.

Beispiel eines Bottom Fishing Setups in einem ETF auf den türkischen Aktienmarkt

Bottom Fischer Strategie – Auf den Punkt gebracht

Wichtig, wie bei allen anderen Strategien ist auch, die Auswahl des Wertes und vor allem das Abwarten des nötigen Kaufsignals. Bei der Bottom Fischer Strategie wird beinahe am Tiefpunkt gekauft und der neue Aufschwung kann voll genutzt werden. Da hier der übergeordnete Trend bärisch, also abwärtsgerichtet war und gerade erst in eine neutrale Phase übergegangen ist, muss auch mit Fehlsignalen gerechnet werden. Darum ist eine Stoppsetzung unbedingt empfehlenswert.

Wie bei allen anderen Strategien auch, ist hier seine persönliche Note einfließen zu lassen, positiv. Die wichtigsten Parameter der Strategie müssen aber für deren Erfolg beachtet werden. Durch die Formation ist ein klares Risiko, Einstieg und Stopp gegeben. Dies müssen meist nicht öfter als einmal die Woche neu angepasst werden.

Zusammenfassend noch einmal die wesentlichen Vor- und Nachteile vom Positionstrading

Vorteile vom Positionstrading

  1. Der wohl größte Vorteil für den Anleger ist, dass hier äußerst selten Käufe und Verkäufe getätigt werden. Der Faktor Spesen und vor allem der Zeitaufwand für den Trader sind hier eher als gering anzusetzen. Setups werden meist in Wochencharts gefunden.
  2. Längere Trends und Bullenmärkte können über Monate und im Idealfall auch über Jahre genutzt werden.
  3. Charttechnik spielt hier vor allem für Einstiege und das Setzen von Stopps weiterhin eine wichtige Rolle. Doch auch Fans der Fundamentalanalyse kommen hier voll auf ihre Rechnung. Wer sich also gerne Zahlen wie KGV, Cash Flow und vieles mehr beschäftigt, ist hier absolut richtig.
  4. Ideal für berufstätige Anleger

Nachteile vom Positionstrading

  1. Im Gegensatz zum Daytrader ist der Faktor Volatilität eher der Feind für das Positionstrading. Hier sind vor allem lange Trends notwendig und Volatilität sorgt meist eher dafür, dass einzelne Positionen an ungeeigneten Punkten ausgestopt werden.
  2. Natürlich kann diese Strategie auch in Abwärtstrends verwendet werden, doch durch die höhere Volatilität in diesen Phasen ist hier Day- oder Swingtrading wesentlich profitabler. Somit ist die beste Trendphase für Positionstrading meist “nur” der Aufwärtstrend
  3. Stopps müssen meist sehr weit weg vom Einstieg gewählt werden, um dem Trade genug Luft zum Atmen zu lassen. Je länger man eine Position halten will, umso weiter weg muss der Anleger auch seine Gewinnstopps vom aktuellen Kurs setzen. Somit müssen auch größere Abschwünge mit voller Härte durchgehalten werden. Das Risiko bei dieser Art der Handelsstrategie ist somit am höchsten! Diesem kann man dadurch entgegnen, indem die Positionsgrößen kleiner gewählt werden, als beim Day -oder Swingtrading.

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