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Wie funktioniert Daytrading? Diese Frage beschäftigt Sie aktuell, oder? Ich werde Ihnen diese Frage beantworten und dabei auf spannende Dinge eingehen. Was ist der Auslöser für starke Kursbewegungen am Forex oder Aktienmarkt? Wichtiger noch, wie nutzen Sie diese Kursbewegungen? Welche Branche bietet Ihnen große Potentiale? Wie viele Trades platziert eigentlich ein Daytrader? Wann wird Ihr US-Depot durch den Broker gesperrt? Sie werden nicht glauben, was der Grund dafür ist! Unabhängig von der Theorie werde ich Ihnen auch zwei Livetrades zeigen. Der erste hat mir in 20 Minuten knapp 10 Prozent Rendite gebracht und beim zweiten trade konnte ich ein CRV von 5 zu 1 für mich nutzen. Mein Name ist Achim Mautz und ich bin professioneller Daytrader. Profitieren Sie von meiner Erfahrung.

Definition und richtiges Umsetzen dieser Trading Strategie

Daytrading ist eine Handels-Strategie, in welcher der Trader eine Position während des Tages eröffnet und in Folge innerhalb desselben Handelstages wieder schließt. Hierbei geht es also weniger darum, eine Position über Wochen und Monate in eine bestimmte Richtung laufen zu lassen, sondern vielmehr darum, kurzfristige Schwankungen an den Börsen auszunutzen. Gerne werden vor allem Wertpapiere gehandelt, welche gerade „Inplay“ sind. Aber auch Forex ist bei Daytradern beliebt. Wer keine physischen Aktien handeln möchte, kann auch CFDs nutzen.

Der Alltag eines Daytraders ist zwar abwechslungsreich aber beim traden selbst, geht er oftmals sehr routiniert vor und wiederholt seine Strategie. Die Kunst beim Daytrading besteht darin, seine Emotionen im Griff zu haben.

Bildunterschrift: Daytrading ist oftmals viel einfacher, als manche zu Beginn glauben. Die Hinzunahme von Indikatoren, Formationen und Candlestickmustern trüben nicht selten das Gesamtbild und erschweren eine Entscheidung. Wer für jede Marktphase einige Strategien parat hat, ist auf der sicheren Seite. Bildquelle: RatgeberGeld.at (Die Infografik darf unter Angabe der Quelle verwendet werden)

Was sind Inplay-Aktien?

Dies sind meist Aktien, welche bereits in den letzten Tagen großes Momentum generierten oder eben Gap-Kandidaten, welche gerade Aufgrund von Nachrichten oder Ereignissen große Kurslücken vor Börsenbeginn aufweisen. Der Trader sucht bewusst nach sehr liquiden Papieren, die eine möglichst hohe Volatilität aufweisen.

Trader auf ratgeberGELD.at nutzen hier vor allem den Vorteil von sogenannten Momentumaktien, welche meist Aufgrund von Nachrichten oder sonstigen Ereignissen starkes Momentum erzeugen und intraday große Bewegungen machen können.

Beispiel eines echten Long Daytrades in VT Therapeutics – 13,5% Gewinn in 20 Minuten!

Chart von VT Therapeutics. In der Spitze waren 13,5 Prozent Gewinn möglich.

Chart: Am 24. Januar habe ich VT Therapeutics gehandelt und binnen weniger Minuten über 10 Prozent realisiert. Was will man mehr als Daytrader.

Diesen Daytrade haben wir LIVE im Traders Live Chat von ratgeberGELD.at am 24. Januar 2019 getradet.

Das erste Setup bildete sich im 2-Minuten Chart ca. 15 Minuten nach Börseneröffnung.

Der Ausbruch aus der Zwischenkonsolidierung bei 2.95 USD war das erste Kaufsignal und der Stopp konnte hier in Folge auf 2.80 USD platziert werden.

Nur ca. 20 Minuten nach dem Einstiegssignal ist das die Aktie VT Therapeutics auf 3.35 USD gestiegen. Somit konnten in der Spitze bis zu 13.5% Gewinn innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums generiert werden. Was für eine tolle Erfahrung. Nicht nur für mich, sondern für die gesamte Community.

Das ursprüngliche Risiko in diesem Trade lag bei 5 Prozent und das CRV war somit völlig in Ordnung.

Beispiel eines echten Short Daytrades in der Post Holdings Inc – CRV von 5 zu 1 in 60 Minuten!

Shorttrade Beispiel nach den Regeln eines Daytraders.

Chart: Hier ein Beispiel für einen schönen Short-Trade in der Post Holdings. Das CRV lag am Ende bei 5 zu 1. Unser Gewinn war fünfmal größer als der eingegangene Verlust.

In diesem Beispiel haben wir es mit einem Gap nach unten zu tun.

Die Aktie verlor bereits zu Börseneröffnung stark an Wert und bildete in Folge eine überaus attraktive Bärenflagge knapp unter dem VWAP.

Nach dem Bruch der Zwischenkonsolidierung war ein Short Einstieg knapp unter der Marke von 95 USD möglich.

Der Stopp wurde unverzüglich knapp über 95.50 USD platziert.

Rund eine Stunde später lag das Papier bei 92.50 USD und lieferte somit bereits das Fünffache an Gewinn im Verhältnis zum Risiko ab.

Dieser Trade mag zwar auf Prozentbasis nicht so stark aussehen, wie der obige, doch brachte in Summe einen höheren Gewinn ein, da ich hier die Positionsgröße aufgrund des geringen Risikos von gerade einmal rund 0.5 Prozent stark erhöhte. Das CRV war mit 5:1 überaus positiv.

Die finale Position habe ich an diesem Tag bei 92.25 USD geschlossen.

Was kann zu starken Kursbewegungen führen?

Meist werden starke Kursbewegungen vor allem von Nachrichten getrieben.

Welche Nachrichten kann ein Daytrader für sich nutzen?

So kann ein Unternehmen beispielsweise einen neuen Deal abschließen, oder ein neues vielversprechendes Produkt auf den Markt gebracht haben. Natürlich kann auch ein fehlerhaftes Produkt oder ein geplatzter Vertrag mit einem wichtigen Kunden zu heftigen Kursreaktionen nach unten führen.

Vielversprechende Produkte als Daytrader nutzen – Beispiel Apple!

Chart von Apple mit Kursanstieg zur Einführung des ersten iPhones.

Chart: Das erste Smartphone stammt eigentlich nicht von Apple. Vielmehr war Nokia mit dem 9000 communicator seiner Zeit bereits 1996 voraus. Problem war nur, dass der Verkaufspreis mit 2700 DM etwas sehr ambitioniert war. Das Büro im Handyformat wog zudem noch knapp 500 Gramm!

Jedes Jahr stellt Apple sein neues iPhone vor. Das Event findet international Beachtung und beeinflusst maßgeblich den Aktienkurs.

Als am neunten Januar 2007 das erste iPhone vorgestellt wurde, kannte der Kurs kein Halten mehr und stieg von 12,33 Euro auf knapp 14 Euro. Binnen zwei Tagen wohlgemerkt! Auch wenn das Gerät mit 599 US-Dollar inklusive Vertrag nicht günstig war, verkaufte es sich doch am ersten Verkaufstag rund 270.000 Mal.

Solche Events eignen sich hervorragend fürs Daytrading, denn zum handelt es sich beim Technologieriesen um einen sehr liquiden Wert und zum anderen gleichen die Events einen Großereignis mit genug Einfluss, den Aktienkurs an einen Tag in großen Sprüngen zu treiben. Unternehmen wie Apple können auch als CFD beim Broker gekauft und bei Bedarf gehebelt werden.

Welche Branchen sind für Daytrader besonders interessant?

Gerade Biotechnologieunternehmen neigen immer wieder zu starken Gaps (Kurslücken), welche aufgrund von Nachrichten in Bezug auf vielversprechende Medikamente auftreten. So war beispielsweise jüngst bei Bayer mit dem Glyphosat-Skandal eine starke Kursreaktion zu sehen, welche im Daytrading ideal umgesetzt werden konnte.

Auf ratgeberGELD.at handeln wir vor allem starke Kursreaktionen, welche aufgrund von Quartalsergebnissen ausgelöst werden. Hier ist die Schieflage vieler Aktionäre bei großen Kurslücken quasi garantiert und erzeugt überaus starkes Momentum in die dementsprechende Richtung. Sogenannte Gap-Trading-Strategien können hierbei durchaus innerhalb weniger Minuten teils Gewinne von 10 Prozent oder mehr bringen.

Vielversprechende Medikamente/Wirkstoffe als Daytrader nutzen – Beispiel Morphosys!

Chart Morphosys AG am Tag der Veröffentlichung der Zwischenergebnisse vom Kandidat MOR 208

Chart: Morphosys investiert jährlich 100 Millionen Euro in die Forschung und momentan werden 115 Wirkstoffe aus der Antikörperforschung entwickelt. Der ersten November 2018 dürfte den Aktionäre und dem Management ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Solche Tage eigenen sich gut für Daytrader. Quelle: Tradingview

Zugegeben, Biotechunternehmen sind eine nicht einfach zu handelnde Branche. Zumindest mittel- bis langfristig ist es schwer abzuschätzen, ob die Studie der Wirkstoffe von Erfolg gekrönt sind und das Medikament zugelassen wird. Damit müssen wir uns als Daytrader zum Glück nicht unbedingt rumschlagen.

Am ersten November 2018 vermeldete der Vorstand von Morphosys, dass die Zwischenergebnisse einer Studie mit 81 schwerkranken Blutkrebspatienten deutlich besser ausfiel, als erwartet. Die Reaktion der Marktteilnehmer folgte prombt.

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus dem Daytrading?

Vorteile des Daytradings

  • Alle charttechnischen Formationen können auch intraday angewendet werden.
  • Ich bekommen schnellere Informationen zu meinem Trade, zum Beispiel ob er sofort aufgeht oder ob er in die falsche Richtung läuft.
  • Verluste sind sehr klein
  • Daytrader sind extrem flexibel am Markt und können intraday auf Marktveränderungen sofort reagieren.
  • Positionsgrößen können viel größer gewählt werden.
  • Kein Gaprisiko des Marktes!

Vorteil Nr. 1 beim Daytrading – Kein Gap Risiko

Der wohl größte Vorteil des Daytradings ist, dass es keine Überraschungen über Nacht gibt. Der Trader kann nicht von Kurslücken (Gaps), welche von einem Tag auf den nächsten entstehen können, überrascht werden. So ist auf die jeweilige Position eine volle Risikokontrolle möglich.

Gerade in Phasen, wo die Märkte nervös und volatil sind, was vor allem in bärischen Marktphasen immer wieder zu beobachten ist, können solche Risiken absolut ausgeschaltet werden. Dies ist ein großes Plus für jeden Trader, da die Unabhängigkeit von der Entwicklung des Gesamtmarktes absolut gegeben ist.

Vorteil Nr. 2 beim Daytrading – Unabhängigkeit vom Gesamtmarkt

Trends an den Finanzmärkten spielen hier nahezu keine Rolle und es kann meist unabhängig von der Großwetterlage agiert werden. Auch die Richtung (Long oder Short) spielt hierbei absolut keine Rolle und kann frei gewählt werden. Sehr kurzfristige Trends und Sektor Rotationen können ideal ausgenützt werden. Man ist extrem flexibel und kann rasch auf Veränderungen im Markt reagieren.

Bärische Phasen im Gesamtmarkt beeinflussen das Portfolio eher positiv, da hier die Volatilität und starke Kursbewegungen fast schon auf der Tagesordnung stehen. Dies kann ein Swing- oder ein Positionstrader absolut nicht ausnutzen. Der Daytrader sehr wohl.

Vorteil Nr. 3 beim Daytrading – Konzentration auf die Charttechnik und Analyse

Fundamentale Aspekte finden hier absolut keinen Einzug in die Analyse des jeweiligen Papiers. Wer sich also überhaupt nicht mit Bilanzen und anderen Kram herumschlagen will, ist hier absolut richtig aufgehoben. Das Hauptwerkzeug eines jeden Daytraders ist der pure Chart. Analysen in Richtung starker Sektoren, welche gerade explodieren und schwacher Sektoren, welche seit Tagen auf der Abschussliste der Anleger liegen, kommen hier wesentlich stärker ins Spiel. Es geht also hauptsächlich darum, von sehr starken und schwachen Bewegungen zu profitieren und diese während des Handelstages zu nutzen.

Vorteil Nr. 4 beim Daytrading – Handeln in verschiedenen Zeitebenen

Alle bekannten charttechnischen Formationen können intraday gehandelt werden. Während ein Swing- oder Positionstrader sich Formationen wie Wimpel, Flaggen, Dreiecke oder Umkehrformationen in Tagescharts und Wochencharts sucht, ändert sich an der grundlegenden Thematik dieser technischen Aspekte auch für den Daytrader nichts. Einzige die Zeitebenen ändern sich und der Trader sucht sich seine Trading-Setups in unteren Zeitebenen.

Konkrete Empfehlung vom Daytrader Achim Mautz – Seine Erfahrung

Meine persönliche Empfehlung für das Suchen guter Handelsideen in verschiedenen Zeitebenen gebe ich Ihnen natürlich gerne weiter. Beim Start der Wall Street um 15:30 Uhr MEZ benutze ich hauptsächlich einen 2min Chart. Bereits wenige Minuten nach Börsenstart bilden sich hier die ersten Formationen, welche ich handeln kann. Im laufe des Handelstages ändere ich die Zeitebenen in den Chart in Richtung einer 5min Ebene und gehe dann sogar auf Charts im Bereich von 15min. Der gesamte Ablauf während eines Trading-Tages sieht bei mir also wie folgt aus:

  • 15:30 Uhr bis 16:10 Uhr – Trading von Handelsideen im 2min Chart
  • 16:10 Uhr bis 17:30 Uhr – Trading von Handelsideen im 5min Chart
  • ab 17: 30 Uhr – Trading von Handelsideen im 15min Chart

Vorteil Nr. 5 beim Daytrading – Sehr kleine Risiken

Gutes Daytrading dreht sich primär darum, sich vor Verlustrisiken zu schützen. Wer hier nicht laufend diszipliniert mit Stopps arbeitet, der wird auf lange Sicht keine Chancen auf Erfolg haben. Durch gute Trading-Setups, welche sich in den Charts bilden, ist meist ein sehr gutes CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) gegeben, welches mir teilweise CRVs von bis zu 10:1 gibt. Die Chance wäre also in einem solchen Fall um das zehnfache höher, als das ursprünglich eingegangene Risiko. Dennoch gibt es keine Garantie dafür, dass das zugrunde liegende Setup auch wirklich funktioniert.

Der Alltag eines Daytraders ist zwar abwechslungsreich aber beim traden selbst, geht er oftmals sehr routiniert vor und wiederholt seine Strategie. Die Kunst beim Daytrading besteht darin, seine Emotionen im Griff zu haben.

Bildunterschrift: Daytrading ist oftmals viel einfacher, als manche zu Beginn glauben. Die Hinzunahme von Indikatoren, Formationen und Candlestickmustern trüben nicht selten das Gesamtbild und erschweren eine Entscheidung. Wer für jede Marktphase einige Strategien parat hat, ist auf der sicheren Seite. Bildquelle: RatgeberGeld.at (Die Infografik darf unter Angabe der Quelle verwendet werden)

Die Trefferquote erfolgreicher Daytrader liegt selten über 50%. Dies hat vor allem damit zu tun, dass die Risiken, sobald ein Trade in die falsche Richtung läuft unverzüglich mit dem Ausstieg aus der Position endet. Ein kleiner Abschlag kann mit einem anderen Trade sofort wieder aufgeholt werden und das Thema Hoffen und Bangen hat keinen Platz in dieser Handelsstrategie.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass hier die Risiken pro Trade perfekt minimiert werden können. Aufgrund der kleinen Risiken durch enge Stopps können die Positionsgrößen (Investmentsumme eines einzelnen Trades) meist größer gewählt werden als beispielsweise im Swing- oder Positionstrading.

Vorteil Nr. 6 beim Daytrading – Geringer Zeitaufwand

Viele Anfänger glauben, dass Daytrading einen sehr hohen Zeitaufwand erfordert – dem kann ich nur widersprechen. Zum einen muss ich nicht jeden Tag traden und ich kann mir die Tage, an denen ich konzentriert Daytraden möchte, einfach aussuchen. Keiner zwingt mich dazu jeden Tag am Rechner zu sein, um meiner Passion und Leidenschaft zu frönen.

Des Weiteren verbringe ich an einem typischen Tradingtag selten mehr als zwei Stunden vor dem PC. In dieser Zeit bin ich super konzentriert, verfolge die Märkte minuziös und selektiere danach meine Trading-Kandidaten auf der Long- oder auf der Short-Seite. Des Weiteren fokussiere ich mit Argus Augen in einem so einem kurzen Zeitfenster auf die starken und schwachen Sektoren während des Tages. Würde ich mehr Zeit vor dem PC verbinden, wäre meine Konzentration geschwächt und es würden sich von Zeit zu Zeit Fehler und vor allem der Faktor Langeweile einschleichen. Hierbei hat der Trader meist das Gefühl irgendetwas machen zu müssen und platziert Trades, die vielleicht nicht qualitativ hochwertig sind. Sitze ich nur zwei stunden vor dem PC, dann habe ich dieses Gefühl absolut nicht und ich habe auch kein Problem damit, an einem solchen Tag auch mal keinen Trade zu platzieren.

Nachteile im Daytrading

  • Gewinne können nicht über mehrere Tage oder Wochen laufen gelassen werden
  • Gaps und RunAwayGaps kommen so gut wie nicht vor (bsp. die meisten Anstiege 2009 erfolgten mit Gaps über Nacht)
  • Account von mind. 25.000 US-Dollar am US-Markt
  • Hohe Gebühren
  • Hohe Verlustrisiken

Nachteil Nr. 1 beim Daytrading – Hohe Gebühren

An einem normalen Tradingtag kann es schon mal vorkommen, dass ich drei bis vier Daytrades platziere. Wenn ich auch noch den Stopp hinzurechne und ein paar Teilgewinne, bis ich die Position endgültig schließe, kann es schon mal bis zu 10 Orderplatzierungen oder mehr kommen. Diese Art des Handels ist meist mit höheren Spesen (Ordergebühren) verbunden und darum ist vor allem bei der Wahl des Brokers dessen Kostenstruktur ein Hauptaugenmerk zu legen.

Welche Auswirkungen haben die Ordergebühren auf dein Daytrading?

Beispielrechnung: Nehmen wir einmal an, wir machen vier Daytrades pro Tag und im Sommer kommen inklusive Einstieg, Ausstieg und der Mitnahme von Teilgewinnen rund 10 Trades pro Tag zusammen. Dies ist ein solider durchschnittlicher Ansatz. Dies würde in Summe bei rund 200 Handelstagen im Jahr (Urlaub und sonstige Termine eingerechnet) also gut 2000 Trades ergeben.

  • Broker 1: Dieser Broker hat durchschnittliche Ordergebühren von $10 pro Handel
  • Broker 2: Dieser Broker hat durchschnittliche Ordergebühren von $3 pro Handel

In Summe kommt der Daytrader beim Broker 1 auf durchschnittliche Jahresgebühren von gut 20.000 USD. Dies ist ein kleines Vermögen und übersteigt eventuell sogar die Depotgröße eines durchschnittlichen Privatanlegers.

Bei Broker 2 wären die Gesamtkosten bei 6.000 USD. Sie sehen also bereits hier den wirklich großen Unterschied. Die Ordergebühren können bei der Wahl des richtigen Brokers enorme Unterschiede ergeben.

Nachteil Nr. 2 beim Daytrading – Kein Ausnutzen von starken Trends

Mittel- bis längerfristige Trends können nicht mitgenommen werden. Jeder Trade ist quasi trendunabhängig und muss immer wieder neu aufgebaut werden.

Dies ist natürlich ein nicht zu unterschätzender Faktor. In einem Bullenmarkt, wo nahezu alle Aktien steigen und der Trend des Gesamtmarktes die Richtung vorgibt, ist die Blütezeit eines jeden Swing- oder Positionstraders. IN dieser Phase kommt es sehr häufig zu Gaps (Kurslücken) nach oben und davon kann der Daytrader so gut wie überhaupt nicht profitieren.

Doch es gibt eine Möglichkeit trotzdem von guten Marktphasen zu profitieren.

Konkrete Empfehlung vom Daytrader Achim Mautz – Seine Erfahrung

Meine Empfehlung für Dich: Richten Sie sich einfach zwei separate Depots ein. Eines beispielsweise für Daytrading und eines für Swingtrading. Somit können Sie in guten Börsenphasen auch vermehrt an den positiven Trends des Marktes partizipieren und genießen somit auch eine Hausse in vollen Zügen.

Nachteil Nr. 3 beim Daytrading – Schwer umsetzbar für berufstätige Anleger

Daytrading ist vor allem für berufstätige Personen schwierig umzusetzen, da diese mitunter bestimmte Handelszeiten erfordern. Daytrading beispielsweise an den deutschen Börsen wird nahezu unmöglich sein, da zu dieser Zeit berufstätige Personen keine Zeit zum Traden haben.

Dies ist zum Teil natürlich richtig, da die beste Zeit für diese Strategie meist in den ersten beiden Handelsstunden des Tages verbogen liegt. Dennoch können auch berufstätige Personen ganz einfach Daytrading betreiben.

Konkrete Empfehlung vom Daytrader Achim Mautz – Seine Erfahrung

Meine Empfehlung für Dich: Lass die kleineren Zeitebenen, auf welche ich vorher eingegangen bin einfach weg und konzentriere Dich ganz auf den 15min Chart und die Top Gewinner und Verlierer des Tages. Meist kommt es hier in der Zeit zwischen 19.00 und 20:00 Uhr MEZ bei US-Aktien immer wieder zu neuen Setups, welche Sie auch am Abend perfekt nutzen können.

Nachteil Nr. 4 beim Daytrading – Hohe Verlustrisiken bei falscher Anwendung

Anfänger können hier rasch hohe Verluste erleiden, wenn Sie der Charttechnik nicht mächtig sind. Ein strukturierter Plan mit einer klaren Handelsstrategie ist hier immens wichtig.

Besonders dieser Punkt sollte sich bei allen Lesern einprägen. Wer es in seinem Tradingleben bislang weder mit Swing- noch mit Positionstrading geschafft hat, längerfristig profitabel zu handeln, der sollte per se die Finger vom Daytrading lassen. Dies ist quasi die Königsklasse des Tradings. Mitunter können wahnsinnig hohe Renditen in sehr kurzen Zeitebenen erzielt werden, doch kleine Fehler können sich hier teils massiv negativ auf das Portfolio auswirken.

Beispiel für unterschätzte Verlustrisiken beim Daytrading

Ein vergessener Stopp, den man in Folge beispielsweise vielleicht sogar noch über Nacht laufen lässt, in der Hoffnung, dass sich die Position wieder zum Guten wendet, kann statt der angepeilten Risiko-Marke von sagen wir mal zwei Prozent, rasch ein Verlierer mit 30 Prozent oder mehr werden. Ich spreche hier wirklich aus eigener Erfahrung und diese Eben ist wirklich nicht zu unterschätzen. Noch viel “schlimmer” wird es im Forex Markt. Damit ist wirklich nicht zu spassen!

Daher würde ich generell diese Handelsstrategie nur sehr erfahrenen Tradern empfehlen, welches es gelernt haben, diszipliniert ihren Tradingplan auch umzusetzen.

Nachteil Nr. 5 beim Daytrading – Handelsbeschränkungen

Einen klaren Nachteil gibt es anschließend noch für das Daytrading an den US-Börsen. Für US-Märkte brauchen Anleger minimum 25.000 US-Dollar, um diese Art der Strategie umzusetzen. Die Börsenaufsicht erlaubt hier lediglich drei Intraday Trades in einem Zeitraum von fünf Werktagen. Sollten mehr Positionen während ein- und desselben Handelstages eröffnet und geschlossen werden, muss der Broker kurzfristig das Konto sperren.

Wenn das Depot eine Höhe von 25.000 US-Dollar übersteigt, ist dies Regelung außer Kraft gesetzt und Sie können so viele Daytrades wie gewünscht umsetzen.

Konkrete Empfehlung vom Daytrader Achim Mautz – Seine Erfahrung

Meine Empfehlung für Dich: Natürlich bieten gute Broker auch die Möglichkeit an, statt den normalen Aktien auch CFDs zu traden. Hier muss man nicht notgedrungen mit Hebeln arbeiten. Ein Trade kann auch 1:1 in selbiger Höhe auch per CFD getradet werden. Hier gibt es bezüglich der Anzahl an Daytrades keine Handelsbeschränkung. Eine gute Möglichkeit also, die hier angeführte Regel zu umgehen.

Nachteil Nr. 6 beim Daytrading – Kleiner Tipp noch zum Schluss

Wichtig ist bei der Auswahl der Wertpapiere, welche für das Handeln von Daytrades in Frage kommen, sich auch gewisse Mindestparameter zurecht zu legen. Für mich persönlich kommen nur Aktien in Frage, welche zum einen über möglichst viel Handelsvolumen verfügen und zum anderen einen Mindestpreis von 3 US-Dollar aufweisen.

Das Handelsvolumen als Mindestparameter fürs Daytrading

Das Handelsvolumen ist deshalb so wichtig, da es bei dünnen Titeln teilweise zu hohen Spreads kommt. Dies ist der Unterschied zwischen Geld und Briefkurs oder anders gesagt zwischen BID und ASK. Je höhere das tägliche Durchschnittsvolumen einer Aktie, umso höher auch die Wahrscheinlichkeit, dass ich beim Einstieg einen guten Kurs bekomme. Sollte einmal ein gesetzter Stop-Loss greifen, sind die Ausführungen auch dementsprechend fair und gut. Je geringer das Tagesvolumen, umso größer die Überraschung des Anlegers, wenn die Ausführung bei Erreichen einer Stop-Marke teils grottenschlecht ist. Die Vorauswahl der zu handelnden Aktien ist für mich persönlich schon mal ein wichtiger Baustein meiner gesamten Strategie.

Stock Picking vom Daytrader Achim Mautz  – Seine Erfahrung

Meine persönlichen Auswahlkriterien: Die Aktie muss einen Mindestpreis von 3 US-Dollar aufsweisen und in den letzten Handelstagen ein Durchschnittsvolumen von mindestens 300000 Stück aufweisen. Besser noch 500000 Stück.

Kann ich auch Daytrader werden?

Absolut. Doch machen wir uns nichts vor. Wenn Sie nicht bereit sind viel zu lernen und über genügend Kapital verfügen, wird es nicht einfach werden. Generell, ganz ohne Erfahrung geht es auch nicht. Aber dafür stehe ich Ihnen ja zur Seite und kommuniziere transparent meine Gedanken und meine Trades.

Im Durchschnitt verlieren daytrader 36,3 Prozent.

Chart: Die Statistik zeigt die Erfolgsquote von 83.000 Daytradern. 79,5 Prozent der Daytrader haben Geld verloren. Der Verlust lag bei 36,3 Prozent im Durchschnitt. Quelle: Curiousgnu.com

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