Alphabet C – GOOG: Der Google-Mutterkonzern setzt voll auf Gemini 3!

Platzt JETZT die KI-Blase?

Rücksetzer bei Alphabet-C-Aktie (GOOG) vom Allzeithoch zum 50er-EMA & Inside Candle könnten Einstiegsgelenheit in Long Trade liefern!

Alphabet C (GOOG) – ISIN US1096411004

Rückblick: Die stimmrechtslose Alphabet-C-Aktie zeigt seit Monaten einen klaren Aufwärtstrend und hat innerhalb eines halben Jahres rund 60 Prozent zugelegt. Nach dem frischen Allzeithoch vom Dienstag rutschte der Kurs am Donnerstag zunächst deutlich unter den 50er-EMA, fing sich jedoch im Tagesverlauf und drehte mit einer kräftigen grünen Kerze wieder nach oben. Die am Freitag entstandene Inside-Kerze deutet darauf hin, dass sich gerade neue Spannung im Chart aufbaut – mögliches Sprungbrett für den nächsten kräftigen Schub nach oben.

Alphabet-C-Aktie: Chart vom 06.02.2026, Kürzel: GOOG Kurs: 323.10 USD, Tageschart Quelle: TWS

Alphabet C - GOOG

Mögliches bullisches Szenario

Alphabet zeigt mit seinem Investionsvolumen, dass es die Nummer 1 im Wachstumsmarkt der Hyperscaler sein will. Die Gelegenheit, in der Nähe des 50er-EMA zuzukaufen, könnten Trader, die an das Geschäftsmodell des Konzerns glauben, nutzen. Das Kursziel haben wir daher etwas höher eingezeichnet als es sich mittels Measured Move ergeben hätte.

Mögliches bärisches Szenario

Wer Warnungen hinsichtlich einer KI-Blase sucht, findet sie. Auch wenn es langfristig, wenig Zweifel am Erfolg der Künstlichen Intelligenz geben dürfte, ist doch mit Rückschlägen zu rechnen. Vorsichtige Trader könnten sich bei Alphabet C unterhalb des 50er-EMA gegen ein Platzen der Blase absichern.

Meinung

Alphabet plant Investitionen von rund 175 bis 185 Milliarden USD, fast eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Ziel ist vor allem der Ausbau seiner KI-Plattform Gemini und der dafür nötigen Infrastruktur – sprich: gigantische Rechenzentren, die genug Rechenleistung, Speicher und Strom liefern, um große KI-Modelle zu trainieren und zu betreiben. Der Hintergrund ist ein handfester Wettbewerb mit OpenAI, Meta und anderen Tech-Schwergewichten. Während Meta ebenfalls dreistellige Milliardenbeträge einplant, liegt die Google-Mutter mit seinen Ausgaben derzeit sogar an der Spitze der sogenannten Hyperscaler – also jener Konzerne, die weltweit Cloud- und Rechenzentrums-Gigantismus betreiben. Mit dem neuen Modell Gemini 3 konnte Google technologisch wieder aufholen und teilweise Druck auf OpenAI ausüben; zusätzlich soll eine Partnerschaft mit Apple dafür sorgen, dass Gemini künftig in Siri integriert wird. Finanziert wird der KI-Expansionsrausch aus der weiterhin sprudelnden Werbemaschine: Googles Werbegeschäft wuchs in Q4 deutlich, ebenso Gesamtumsatz und Gewinn. Alphabet steigerte seine Einnahmen um 18 Prozent auf 113.,8 Milliarden USD. Der Reingewinn wuchs um nahezu 30 Prozent auf fast 34.5 Milliarden USD. Besonders stark legte auch die Cloud-Sparte zu. Rein wirtschaftlich wirkt der Konzern also alles andere als klamm. Trotzdem reagieren Investoren und Analysten nervös. Nach Veröffentlichung der Zahlen sackte die Aktie zunächst ab, weil viele sich fragen, ob sich diese gigantischen Ausgaben tatsächlich rechnen. Einige Marktbeobachter warnen bereits vor einer möglichen Überhitzung oder sogar einer KI-Blase. Der Tenor: Die Tech-Riesen werfen gerade unfassbare Summen in den Ring – jetzt müssen sie beweisen, dass daraus mehr entsteht als nur beeindruckend teure Serverparks. Unterm Strich: Google setzt alles darauf, dass KI das nächste große Geschäftsfeld bleibt. Die Strategie lautet grob: Wer die größten Rechenzentren hat, gewinnt das Rennen.


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In diesem Zusammenhang weisen wir auf folgendes hin:

Es liegt ein Interessenskonflikt vor, weil eine mit dem Autor eng verbundene Person Positionen in Alphabet C hält.

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