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So wird aus einem schlechten Trader ein Tradingstar

So wird aus einem schlechten Trader ein Tradingstar

bigstock-Cheerful-Smiling-Young-Man-Wit-93722075Immer wieder fragen sich teils auch sehr erfahrene Trader, warum es Ihnen langfristig einfach nicht gelingt, nachhaltig profitabel zu werden. Sie bilden sich weiter, lesen Bücher, besuchen Seminare und Webinare. Doch der ganz große Sprung in Richtung eines profitablen Handelssystems, will einfach nicht gelingen.

Konzentration auf eine Strategie

Im Laufe eines Traderlebens, habe ich selbst in etwa drei Dutzend verschiedene Trading Strategien kennengelernt. Teils habe ich diese auch probiert, oder auch komplett von meiner Tradingliste gestrichen, weil Sie mir einfach im Ansatz her unsympathisch waren. Den Fehler, den viele Anleger machen ist, dass Sie gleichzeitig einfach zu viele Strategien auf einmal probieren. Ich vergleiche dies immer wieder gerne mit einem Zehnkampf. Als Zehnkämpfer wird man in jeder Einzeldisziplin war gut sein, aber mit einem Profi, der sich nur auf diese einzelne Disziplin seit Jahre konzentriert, wird man langfristig einfach nie eine Chance haben.

Beim Traden ist es genauso. Stelle Dir vor, Du tradest jeden Tag gegen tausende der talentiertesten Trader der Welt. Und ja, es ist genauso. Tagtäglich muss man sich neuen Herausforderungen stellen. Mal ändert sich der Trend des Marktes, dann gehen auf einmal Breakout Strategien nicht mehr, weil sie zu viele Fehlausbrüche produzieren und dann läuft wieder einmal alles wie Butter.

Mein Tipp daher: Konzentriere Dich vorweg einmal auf eine einzelne Strategie, die Dir auch langfristig IMMER Gewinne bringt. Dies ist dann Deine “Brot und Butter” Strategie. Erst dann kannst und solltest Du weitere Strategien hinzufügen.

Die besten Setups

Alleine an den US-Börsen haben wir über 6000 verschiedene Aktien, die wir Tag für Tag traden können. Was ich immer wieder beobachte ist, dass Trader dazu neigen, auch halbwegs gute Setups in Aktien zu traden. Doch warum und wieso? Warum nicht IMMER in die besten Setups investieren?

Stell Dir einmal vor, Du machst 1000 Trades in Aktien, die ein halbwegs gutes Setup aufweisen. Danach machst du 1000 Trades mit Aktien, die ein atemberaubend tolles und perfektes Setup aufweisen. Der Unterschied wird unglaublich sein! So und nun eine weitere Frage: “Willst Du weiterhin auch die halbwegs guten Setups traden oder dich vielleicht in Zukunft nur auf noch die besten der besten konzentrieren?”

Der Tradingplan

Wir haben nun eigentlich schon sehr wichtige Schritte hinter uns gebracht. Es gibt die eine Strategie, auf die wir uns konzentrieren wollen und wir wollen in Zukunft nur die Creme de la Creme handeln. Aber warum scheitern nach diesen zwei Schritten noch immer so viele Anleger? Ganz einfach, weil Sie keinen Tradingplan haben, der ein klares Riskmanagment mit einbezieht.

Nehmen wir folgendes Beispiel: Zehn unterschiedliche Trader, mit exakt der gleichen Strategie, kaufen die selbe Aktie im absolut exakten Zeitpunkt, zum selben Preis. So weit so gut. Eines wird aber mit Garantie passieren. Die Endergebnisse der geschlossenen Trades werden teils gewaltig divergieren.

Die Kunst guten Tradings beginnt mit der ganz einfachen Lehre, die Verluste so rasch als möglich zu kappen, sobald man erkennt, dass der Trade gegen Dich läuft. Gewinne allerdings müssen nach einem klar definierten Plan laufen gelassen werden. Wer dies nicht umsetzen kann oder will, hat langfristig an der Börse einfach keine Chance. Da hilft auch die beste Handelsstrategie nichts. Erarbeite also einen klaren Plan, wie Du Deine Stops setzt, wann Du Teilgewinne vom Tisch nimmst, Deine Gewinne laufen lässt, oder sogar eine gut laufende Position unter Umständen weiter aufstockst.

Fazit: Traden hat enorm viel mit Disziplin zu tun. Jene, die hart an sich arbeiten und so diszipliniert sind, vorerst einmal eine eigene “Butter und Brot”Strategie für sich entwickeln und auch nur klar definierte Top Tradingchancen nutzen, werden langfristig zu den Gewinnern gehören.

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Comment (1)

  • giwohicker Reply

    Verluste zu akzeptieren ist verdammt schwer. “Es wird schon wieder besser…” ! Ohne klar definiertes Riskmanagement geht es einfach nicht. Das zu erkennen hat mich viel Geld gekostet. Das Seminar in Mallorca hat mich endlich auf den richtigen Weg gebracht.

    27. Februar 2017 at 11:25

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