Swingtrading

Swing Trading / Swingtrading

Swingtrading ist eine Handelsstrategie in der ein Trader versucht kurz- bis mittelfristige Schwünge in intakten Trends mitzunehmen. Die Haltedauer eines Wertpapiers kann sich hier von einem Tag bis über mehrere Wochen erstrecken. Meist ist die Haltedauer davon abhängig, wie homogen und stabil ein Trendverlauf ist.

Trader auf ratgeberGELD.at nutzen Swing Trading Strategien vor allem dann aus, wenn die Hauptindizes gute Trends nach oben oder nach unten aufweisen. In Seitwärtsphasen sollte Swing Trading eher gemieden werden.

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich aus der Strategie?

Vorteil

  1. Trendanalyse und das Investieren in intakte Trends ist vor allem bei dieser Strategie sehr wichtig. Anleger können in bestehende Trends hinein investieren und Pullbacks und Ausbrüche für sich nutzen.
  2. Der Zeitaufwand für einen Anleger ist wesentlich kleiner, als bei einem Daytrader. Stops müssen maximal einmal am Tag neu angepasst werden und auch berufstätige Trader können diese Strategie recht einfach umsetzen.
  3. Fundamentale Aspekte finden hier je nach Haltedauer eine Rolle. Werden Positionen nur wenige Tage gehalten, spielt die fundamentale Analyse eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist es hier auf Trends in bestimmten Sektoren und Branchen zu achten.
  4. Gaps in Trendrichtung können einzelnen Positionen große Gewinne bringen.

Nachteil

  1. Kurlücken (Gaps) können mitunter über Nacht entstehen und die Kurse können sich entgegen der geplanten Trendrichtung entwickeln. Dies kann vor allem bei Nachrichten geschehen, welche nach Börsenschluss Einfluss auf das Papier nehmen.
  2. Die Renditen in Prozent gerechnet sind meist um ein vielfaches höher als beim Daytraden. Dafür müssen Anleger auch die Stops weiter weg platzieren, um dem entsprechendem Handelsinstrument mehr Luft zum Atmen zu geben. Dadurch entstehen aber auch höhere Risiken in den einzelnen Positionen gegenüber dem Daytrading.

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